CNC-Fräse im Zerspanungsbetrieb
5.04.2017

Zerspanungsbetriebe in Europa

Zerspanen bezeichnet alle mechanischen Bearbeitungsverfahren, bei denen metallisches Material oder auch Kunststoffe in eine gewünschte Form gebracht werden, und überstehendes Material in Form von Metallspänen abgetragen wird. Der Begriff Zerspanen wird heute überwiegend im Zusammenhang mit der Metallbearbeitung verwendet.
Das Grundprinzip der Zerspanung beruht auf dem Abdrehen eines Werkzeugs von der Oberfläche des Werkstücks und dem anschließendem Abfräsen einer dünnen Materialschicht. Das Werkstück muss dabei immer gefügiger sein als der zu bearbeitende Werkstoff. Zur Bearbeitung von thermoplastischen Werkstoffen genügen Werkzeuge aus rostfreiem Material, bei härteren Materialien wie Aluminium und Messing werden andere Werkzeuge eingesetzt. Im Vorserienbau kann der Prototyp eine exakt definierte Form aufweisen, dies ist auch beim Bohren oder Drehen von Vorteil; allerdings ist auch eine exzentrische Bearbeitung mit angetriebenen Werkzeugen auf einer Präzisionsdrehbank denkbar. Bilder von den Bearbeitungsvorgängen können von der Seite des Unternehmens für Zerspanungstechnik in Deutschland geladen werden.
Ziel des Projektes ist einerseits die Verbesserung der Maßhaltigkeit im Bereich der Zerspanung und der CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen und andererseits die Erhöhung der Verarbeitungsgeschwindigkeit bei der Serienproduktion. Beides kann dabei helfen, die Fertigungstoleranzen der regionalen Unternehmen zu verringern und die Genauigkeit und zu steigern. Insbesondere für die Bearbeitung von Präzisionsteilen, also die Zerspanung auf 5-Achsen-Bearbeitungszentren, ist die Industrie gut gerüstet.
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